18 Fragen an Frau Mugele

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Als ich vor 11 Jahren an der RSÖ begann…

… begann eine spannende Zeit. Vieles haben wir als Schulgemeinschaft in den vergangenen 11 Jahren gemeinsam erlebt und gemeinsam auf den Weg gebracht.

Mein erster Eindruck der RSÖ war…

… ein Gefühl des Willkommenseins.

Lehrerin wollte ich werden weil ….

  zunächst ganz banal, weil ich Freude an meinen Fächern und an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen hatte. Das ist auch heute noch so, im Unterricht geht es nicht selten lustig zu.

Später erst erschloss sich mir eine tiefere Sinnhaftigkeit. Ich erkannte, wie sinnstiftend es ist, Heranwachsende menschlich, fachlich und sozial ein Stück auf ihrem Weg hin zu einem mündigen und selbstbestimmten Leben begleiten zu dürfen. Aufgrund der Altersstufe unserer Schüler ist diese Wegbegleitung gelegentlich natürlich sehr herausfordernd, aber so bleibt man jung. Die heutigen Kinder und Jugendlichen wachsen anders auf als wir dies taten. Sie werden zukünftig unsere Gesellschaft gestalten und prägen. Als Lehrkraft formt man also ein Stück weit an der Zukunft mit und trägt somit auch eine wichtige Verantwortung.

Besondere Herausforderungen im Schulalltag als Konrektorin sind…

… Aufgaben, die unverhofft eintreffen und sofort bearbeitet werden müssen, obwohl man gerade in einer Besprechung ist oder auf dem Weg in den Unterricht. Solche Situationen lassen sich leider auch bei bester Vorplanung nicht gänzlich ausräumen.

Eine weitere Herausforderung ist es, neben den studierten Fächern auch in den Schulleitungsfragen stets up to date zu sein und zu bleiben.

Verändert hat sich in den letzten Jahren…

… die Schülerschaft an den Schulen des Landes Baden-Württemberg sowie die Schullandschaft an sich. Durch den Wegfall der Verbindlichkeit der Grundschulempfehlung kommt den Eltern bei der Wahl der weiterführenden Schule eine besondere Verantwortung zu. Auch der veränderte Medienkonsum wirkt in die Schulen hinein. Er birgt Chancen, aber auch Gefahren.

Schüler sagen über mich….

Am besten stellt man diese Frage den Schülern direkt. Sicher wird es unterschiedliche Äußerungen von Schülerseite geben. Mein Gradmesser ist nicht die Frage, ob Schüler mich mögen und was sie über mich sagen, sondern vielmehr, ob ich durch mein Handeln das Vorankommen und die Entwicklung

des Jugendlichen fördere. Hierzu ist eine gute Beziehungsebene notwendig, aber nicht hinreichend. Oft bedarf es auch Grenzen.

Ich werde nie vergessen…

… wie aufgeregt ich vor meiner ersten echten Unterrichtsstunde war. Das war 1993 im Rahmen des Studiums in einer dritten Klasse. Ich habe vier Wochen lang an der Stunde getüftelt. Aus heutiger Sicht ist das natürlich verrückt.

Die Schülerinnen und Schüler von heute…

… sind die Zukunft von morgen.

Die ideale Schule wäre für mich…

… eine Schule, in der gerne gelebt, gelernt und gestaltet wird, in der sich alle als Teil eines Ganzen begreifen und in der Heranwachsende bei der Entfaltung ihrer Talente und Fähigkeiten bestmöglichst unterstützt werden.

Ich werde inspiriert von….

… demütigen Menschen mit Charakter.

Manchmal denke ich, …

… wie schnell das Leben vorüberzieht und wie wichtig wir Menschen unseren jeweils eigenen Kosmos nehmen.

Zum letzten Mal richtig laut gelacht habe ich als…

…gerade eben beim Fotomachen mit Frau Wild.

Das letzte gute Buch, das ich gelesen habe…

… der Trafikant von Robert Seethaler und das GEW-Jahrbuch. Letzteres allerdings natürlich nur in Ausschnitten.

Dabei entspanne ich…

… beim Lesen, beim Radeln, bei Brettspielen und beim Bewegen.

Besonders vermissen werde ich…

… all die vertrauten Menschen der Schulgemeinschaft der Realschule Öhringen.

Nicht vermissen werde ich…

… die weiten Unterrichtswege zwischen Schulgebäude und Sporthalle und der damit einhergehende Zeitdruck.

Darauf freue ich mich…

… auf die vielen neuen Aufgabenfelder und Herausforderungen.

Ich wünsche der RSÖ, dass …

… sie weiterhin die Wertschätzung bekommt, die sie verdient.